Netzparität bei Solarstrom fast erreicht!
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Politikfelder - Energie
Geschrieben von: Stefan Schwan   
Solarstrom ist teuer, zumindest teuerer als anderer regenerativer Strom. Solarstrom kann sich aber trotzdem lohnen, wenn man ihn vor allem für die eigene Stromversorgung verwendet - und das ganz ohne Förderung. Denn jetzt ist eine wichtige Preishürde genommen. Wenn Solaranlagen zwischen 2400 und 2600 Euro pro Kilowatt kosten, ist der Sonnenstrom aus der privaten Fotovoltaikanlage im Durchschnitt nicht mehr teurer als die Energie aus dem Netz der großen Stromversorger. D.h. der Strom aus Solaranlagen auf dem Hausdach wird billiger als der Strom aus dem Netz. Politik und Energiewirtschaft haben für diese Schwelle einen eigenen Begriff geschaffen: die Netzparität. Jetzt ist es soweit, die ersten Solarpanele erreichen diese Netzparität - völlig ohne Förderung. Grund für den plötzlichen Durchbruch ist ein heftiger Preisrutsch bei Solarmodulen, der auch durch eine stark sinkende Nachfrage in Spanien ausgelöst wurde.
 

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